Mit ihrem zweiten Longplayer «Stolen Flower» dokumentieren The Belt ihr inzwischen vierjähriges gemeinsames musikalisches Schaffen. Nach ihrem Erstling «Changes», den sie damals in kompletter Eigenregie produzierten, haben sich The Belt nun ein Jahr Zeit genommen um in Ruhe an neuen Songs zu feilen. Auch wollte man mit der Wahl von Deezl Imhof (Foolpark Studios) und Glenn Miller (Greenwood Studios) bei Aufnahmen und Mastering auf Professionalität setzen und von deren Erfahrung profitieren. Die durch die Konzertpause gewonnene Ruhe und Gelassenheit sind den zehn neuen Songs auf «Stolen Flower» anzumerken.
Gitarre, Piano und Orgel, die mal sanfter, mal eindringlicher erklingen, sich jedoch nebeneinander genügend Raum lassen und sich nie konkurrieren. Solide Schlagzeug- und Bassarbeit, die dem ganzen den richtigen Hintergrund verleihen. Und das alles immer mit viel Gefühl und Melodie, was nicht zuletzt dem über allem schwebenden und eingängigen Gesang zu verdanken ist. «Stolen Flower by The Belt» - vielleicht schwer zu beschreiben, aber gut zu geniessen!